Fragen, Antworten & Wissenwertes

1. Sind Anfertigung von Sonderscheiben möglich?

2. Was sind passende Bremsbeläge für die Otto Zimmermann Bremsscheiben?

3. Was tun, wenn für die Bremsscheiben eine ABE benötigt wird?

4. Wie erfolgt der Einbau von Bremsscheiben und Bremsbelägen?

5. Wodurch entstehen die Quietsch-Geräusche?

6. Was ist, wenn das Lenkrad flattert oder das Bremspedal pulsiert?

7. Wie sind Risse in den Bremsscheiben zu bewerten?

8. Erhalten die Produkte eine Wärmebehandlung?

9. Wie rostanfällig sind die Otto Zimmermann Produkte?

10. Was ist eine verzogene Bremsscheibe?

11. Welche Einfahrhinweise sind zu beachten?

12. Was ist die Formula Z Bremsscheibe?

13. Was ist bei einer Reklamation zu beachten?

14. Kommt "High Carbon" zum Einsatz?

15. Ist die Laufrichtung von Sportbremsscheiben gebunden?



1. Sind Anfertigung von Sonderscheiben möglich?

Sonderanfertigungen können nur in Stückzahlen von mindestens 500 Stück hergestellt werden. Dazu sind detaillierte Zeichnungen erforderlich. Eine Anfertigung von besonderen Einzelstücken ist nicht möglich.


2. Was sind passende Bremsbeläge für die Otto Zimmermann Bremsscheiben?

Für die Bremsscheiben der Otto Zimmermann GmbH werden die Bremsbeläge der Otto Zimmermann GmbH empfohlen. Original Bremsbelägen anderer Hersteller oder freigegebene Bremsbeläge mit der Zulassung ECE R90 sind ebenso geeignet.

Kommen Bremsbeläge mit anderem Material zum Einsatz, kann eine optimale Bremsfunktion der Otto Zimmermann Bremsscheiben nicht gewährleistet werden. Das trifft besonders auf Bremsbeläge mit höherer Härte zu, wie bei
Sport-Bremsbelägen. Hierdurch können die Bremsscheiben beschädigt werden und ihre Lebensdauer ist dadurch
erheblich geringer.

Die Lebensdauer von Verschleißteilen, zu denen Bremsscheiben und Bremsbeläge gehören, hängt im hohen Maße
von dem individuellen Fahrverhalten ab.


3. Was tun, wenn für die Bremsscheiben eine ABE benötigt wird?

In Deutschland wird für Otto Zimmermann Bremsscheiben nur dann eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) benötigt, wenn es sich um eine Abweichung vom Original-Ersatzteil handelt. Das trifft beispielsweise auf Sport-Bremsscheiben
zu. In anderen Ländern weichen die Regelungen teilweise hiervon ab.

Den Händlern der Otto Zimmermann Bremsscheiben liegen die entsprechenden Informationen vor, ob für die jeweilige Bremsscheibe eine ABE erstellt wurde. Wer eine solche ABE benötigt, teilt dem Händler die Bestellnummer der Otto
Zimmermann Bremsscheiben mit. Alternativ können auch alle Buchstaben und Ziffern angegeben werden, die auf dem Topf der Bremsscheiben stehen.

Sollten Sie eine ABE benötigen, weil der Lieferung keine beilag, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. Direkte Anfragen beim Hersteller werden nicht bearbeitet.


4. Wie erfolgt der Einbau von Bremsscheiben und Bremsbelägen?

Da es sich bei Bremsscheiben und Bremsbelägen um sicherheitsrelevante Ersatzteile handelt, sollte der Einbau nur von spezialisiertem Fachpersonal vorgenommen werden. Damit können spätere Probleme vermieden werden.
Beim Einbau sind grundsätzlich folgende Punkte zu beachten:

Bremsbeläge

Es sollten ]Otto Zimmermann Bremsbeläge oder freigegebene Bremsbeläge anderer Hersteller Verwendung finden.

Nur Bremsbeläge auswählen, die zum Fahrzeugtyp und zum Baujahr des Fahrzeuges exakt passen.
Die neuen Bremsbeläge sind qualifiziert einzubremsen, wobei keine Gewaltbremsungen ausgeführt werden sollen.


Bremsscheiben

Bremsscheiben sind grundsätzlich nur achsweise auszuwechseln, wobei eventuell auch die Laufrichtung zu berücksichtigen ist.

Die Bremsscheiben sind korrekt zu zentrieren. Die Befestigung erfolgt in der richtigen Reihenfolge und unter Berücksichtigung des vorgeschriebenen Drehmomentes. Wichtig ist dabei, den Seitenschlag genau zu prüfen.

Werden beim Austausch Otto Zimmermann Bremsscheiben eingebaut, wird empfohlen, auch Otto Zimmermann Bremsbeläge oder Bremsbeläge mit ECE R90 Zulassung anderer Hersteller zu verwenden.


Bremssattel

Die Schutzkappen am Bremssattel sind auf Beschädigungen hin zu untersuchen. Werden Schäden festgestellt, sind sie auszutauschen.

Das gilt auch für die Kolben und die Führungsinstrumente. Sind sie beschädigt oder die Funktion nicht mehr einwandfrei, müssen sie ersetzt werden.

Im Sattelschacht ist sicherzustellen, dass die erneuerten Bremsbeläge über die erforderliche Leichtgängigkeit verfügen.


Lenkungsteile

Das Lenkungsspiel ist zu prüfen und nach Erfordernis zu justieren.

Die Spurstangen und die Lenkungsdämpfer sind auf Schäden zu kontrollieren und ihre Funktionen sind zu überprüfen. Bei festgestellten Veränderungen sind diese Teile zu ersetzen.

Radaufhängung

Ausgeschlagene Stabilisator-Gummibuchsen und Querlenker sind durch neue zu ersetzen.

Die Stoßdämpfer sind auf ihre Funktion hin zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen.

Gemäß der Vorgaben der Hersteller sind die Einstellungen der Vorderachse zu überprüfen und bei Veränderungen neu zu justieren.

Räder/Reifen

Die Räder sind auf ihren Lauf zu überprüfen. Bei festgestellten Unwuchten sind sie neu auszuwuchten.

Die Räder sind auf Seiten-und Höhenschlag, Felgenplanlauf sowie Felgenrundlauf zu prüfen. Bei Abweichung von den Vorgaben sind die entsprechenden Werte wiederherzustellen.

Radlager

Bei den Radlagern ist zu prüfen, ob ihr Spiel den Vorschriften entspricht. Ist das nicht der Fall, muss neu justiert und gesichert werden.

Radnabe

Es darf sich kein Schmutz und kein Rost auf der Anlagefläche befinden, diese muss absolut blank sein.

Die Anlagefläche sowie die Zentrierung dürfen keine Beschädigungen aufweisen, da unebene Anlageflächen zu Nabenschlag und damit auch zu Seitenschlag führen.

Auf die Radnabe darf kein Gleitmittel oder Ähnliches aufgetragen werden.


5. Wodurch entstehen die Quietsch-Geräusche?

Die quietschenden Geräusche beim Bremsen sind nicht durch die Bremsscheiben selbst verursacht. Weitere Komponenten des gesamten Bremssystems wirken auf die Bremsscheibe ein, wodurch solche Resonanzgeräusche entstehen. Bei der Suche nach der Ursache der Geräusche ist oft festzustellen, dass die Bremsbeläge
nicht optimal mit den Bremsscheiben harmonieren. Das kann an den nicht aufeinander abgestimmten Werkstoffen beider Teile liegen. Eine weitere Ursache kann auch eine ungenaue Ausrichtung der Bremsscheibe zu den Bremsbelägen sein. Auch Fremdkörper, die zwischen den Bremsbelag und Bremsscheibe festklemmen, können solche Quietsch-Geräusche hervorrufen.


6. Was ist, wenn das Lenkrad flattert oder das Bremspedal pulsiert?

Wenn bei einem Fahrzeug diese Erscheinungen auftreten, muss auf kürzestem Wege die nächste Fachwerkstatt aufgesucht werden. Nur dort ist es nach sachkundiger Begutachtung möglich, die Ursachen zu diagnostizieren.

Mögliche Ursachen können sein:

  • Montagefehler beim Einbau von Ersatzteilen
  • Verwendung falscher Bremsbeläge
  • Überbeanspruchung des gesamten Bremssystems
  • Auftreten von Unwuchten an den Rädern
  • Defekte an der Lenkung, beispielsweise eine ausgeschlagene Spurstange


7. Wie sind Risse in den Bremsscheiben zu bewerten?

Die Otto Zimmermann Bremsscheiben sind in ihrer Dimensionierung und bei der Verwendung ihres Werkstoffes analog zu den Original-Ersatzteilen auf der Grundlage der ISO 9001/TS16949 gefertigt. Das trifft für die Standard-Bremsscheiben ebenso zu wie für die Bremsscheiben in der perforierten Ausführung.

Der TÜV Nord und das Kraftfahrtbundesamt haben die perforierten Ausführungen hinsichtlich Betriebssicherheit, Funktionsfähigkeit und Verschleißverhalten getestet. Den Bremsscheiben wurde bescheinigt, dass sie den Anforderungen der mechanischen und der thermischen Beanspruchung bei einem zweckbestimmten Einsatz genügen. Sie wurden von den Prüfern für den bestimmungsgemäßen Einsatz in den Serienfahrzeugen freigegeben. An Bremsscheiben, die in getunten Fahrzeugen oder bei Ralleys und Rennen eingesetzt werden oder durch ähnliche Fahrweisen beansprucht sind, werden höhere Anforderungen an ihre mechanische und thermische Belastbarkeit gestellt, wie auch an Rennbeläge.

Bei perforierten Bremsscheiben ist es normal, wenn radiale oder netzartig verlaufende Risse auftreten. Die Richtlinie des TÜV Nord "Anforderungen für die Prüfung von Ersatz-und Sonder-Bremsscheiben und -trommeln für Fahrzeuge" legt die zulässigen Größenordnungen fest:

  • maximale Länge: 0,5 x Reibringbreite
  • maximale Breite: 0,2 mm
  • maximale Tiefe: 0,2 mm

Die Richtlinie sagt aus, dass unterhalb dieser Grenzwerte kein Schadensbild vorliegt.

Größere Risse entstehen ausschließlich durch eine Überbeanspruchung mechanischer oder thermischer Art. Oft kommen beide Faktoren zusammen. Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen:

  • vorgeschriebene Einfahrphase missachtet (siehe auch "Welche Einfahrhinweise sind zu beachten?")
  • besonders intensive Nutzung
  • individuelles belastendes Fahrverhalten
  • Verwendung ungeeigneter Bremsbeläge (bereits abgenutzt, beschädigt, hart, verglast)
  • Montage der Bremsscheiben bzw. Bremsbeläge fehlerhaft ausgeführt
  • andere Komponenten weisen Fehler auf (Bremssystem, Lenkanlage, Achsaufhängung)


8. Erhalten die Produkte eine Wärmebehandlung?

In der Gießerei wird der Abkühlungsprozess der Produkte nach dem Gießen bereits entsprechend gesteuert, sodass für die Rohteile eine Spannungsfreiheit gewährleistet ist. Durch diese neuesten Entwicklungen in der modernen Gusstechnik ist ein kostenintensives Glühen der verschiedenen Rohteile oder Halbfertigteile überflüssig. Das langsame Erwärmen der Teile bis zur Glühtemperatur, das stundenlange Halten dieser Temperatur und das langsame Abkühlen können heute entfallen.


9. Wie rostanfällig sind die Otto Zimmermann Produkte?

Bei der Otto Zimmermann GmbH werden die Produkte aus einem adäquaten Werkstoff zu entsprechenden Original-Ersatzteilen hergestellt. Dabei wird in der Regel Grauguss mit Lamellengraphit in verschiedenen Qualitäten verwendet. Diese Gussqualitäten verfügen nur über geringe Anteile von Legierungselementen zur Korrosionsminderung.
Die daraus hergestellten Produkte neigen bei entsprechenden klimatischen Bedingungen bereits nach einer kurzen Zeit zur Korrosion. Beschleunigt wird dieser Vorgang durch Feuchtigkeit, wie Regen oder Nebel, durch Schneematsch
oder auch durch Tausalze. Durch die an Anti-Korrosions-Beschichtung aller Bremsscheiben und Bremstrommeln der Otto Zimmermann GmbH wird dieser Effekt deutlich verzögert.

Ein Teil der Produkte wird bereits seit 2008 mit der weiterentwickelten Anti-Rost-Beschichtung Coat Z angeboten. Damit ist bei den Bremsbelägen die Korrosionsneigung im Nichteingriffsbereich deutlich sichtbar reduziert.


10. Was ist eine verzogene Bremsscheibe?

Wenn bei der thermischen Belastung der Bremsscheibe Vibrationen auftreten und beim Messen der Dicke der Bremsscheibe unterschiedliche Werte festgestellt werden, wird schnell die Diagnose abgegeben: verzogene Bremsscheibe. Oft heißt es auch, die Bremsscheiben ist krumm, unrund oder die Bremsscheibe eiert.
Die Ursache eines solchen Phänomens ist nicht eine fehlerhafte Bremsscheibe. Durch Fehler bei der Montage oder auch durch ein Missachten der Einfahrvorschriften können ursprünglich völlig einwandfreie Bremsscheiben geschädigt erden.

Die Bremsbeläge der heutigen Generation sind für die adhäsive Reibung entwickelt. Wird das System aus Bremsscheibe und Bremsbelag korrekt eingebremst, entsteht durch Diffusion eine dünne und homogene Schicht aus dem Belagwerkstoff und den Reibflächen. Die beiden Reibeflächen der Bremsscheiben und des Bremsbelages sind dann besonders in den Randzonen aus dem weitestgehend selben Material. Die Werkstoffpartikel sind in beide Richtungen übergegangen. So ist es möglich, das chemische Bindungen zwischen dem Gusswerkstoff und dem
Belagwerkstoff aufbrechen oder das neue chemische Bindungen entstehen. Das ist ein kontinuierlich stattfindender Vorgang aufgrund des fließenden Überganges an der Grenze zwischen den Reibflächen der Bremsscheibe und des Bremsbelages.

Wird die vorgegebene Einfahrphase und Einbremsprozedur nicht beachtet, bilden sich auf den Bremsflächen unregelmäßige und unkontrollierbare Ablagerungen vom Reibewerkstoff. Diese haben eine partielle thermische Überbeanspruchung auf der Bremsfläche zur Folge. Kleine herausstehende Ablagerungen auf der Oberfläche
der Bremsscheibe erwärmen sich mehr als das Gusseisen in der Umgebung. Bei jeder Umdrehung und damit einem erneut stattfindenden Kontakt des Belages mit der Ablagerung erhöht sich an dieser Stelle die Temperatur. Bei erreichten Temperaturen von 650 Grad Celsius bis 700 Grad Celsius wandelt sich unter der Ablagerung das Gusseisen in Zemenit um. Im Kristallgitter lagert sich hartes Eisenkarbid Fe3C ein. Dieser Prozess setzt sich immer weiter fort, wenn die Bremse stark mechanisch und thermisch beansprucht wird. Das Zemenit nimmt zu und dringt immer tiefer in das Material der Bremsscheibe ein. Dadurch kommt es zu dem oft festgestellten Erscheinungen wie Schlagen der Bremse, Rubbeln oder Pulsieren. Nur durch das Erneuern von Bremsscheiben und Bremsbelägen kann Abhilfe geschaffen werden.

Wichtiger Hinweis:

Die Ablagerungen sind in der Regel ohne optische Hilfsmittel nicht sichtbar. Es sollte niemals versucht werden, sie durch Schleifen mit Schmiergelpapier oder anderen Schleifmitteln zu entfernen. Durch einen solchen Vorgang können kleine Partikel des Schleifmittels in die Reibefläche der Bremsscheibe gelangen, wie beispielsweise Aluminiumoxid. Dadurch würde sich die Beschaffenheit der Bremsscheibe deutlich verschlechtern. Es darf auch niemals versucht werden, Ablagerung mittels Sandstrahl zu entfernen, da sich dadurch ebenfalls Partikel einlagern.


11. Welche Einfahrhinweise sind zu beachten?

Um eine einwandfreie und sichere Funktion des sicherheitsrelevanten Systems Bremsscheibe und Bremsbelag zu gewährleisten, sollten besondere Einfahrhinweise beachtet werden. Die Vorgänge zum Einfahren sind nur auf Straßenabschnitten auszuführen, auf denen diese Fahrmanöver innerhalb der StVO erlaubt sind und sicher durchgeführt werden können.

Empfohlen wird folgende Vorgehensweise:

Es sind mindestens 30 Bremsungen aus einer mittleren Geschwindigkeit von etwa 100 km/h mit einer mäßigen Verzögerung und einer maximalen Bremsdauer von 3 Sekunden durchzuführen. Dabei wird die Geschwindigkeit bei etwa 15 Bremsung auf etwa 50 km/h, bei den weiteren auf rund 25 km/h verringert.
Zwischen den einzelnen Bremszyklen sollte die Bremsscheibe durch den Fahrtwind ungefähr 3 Minuten abkühlen.

Mit neuen Bremsscheiben sind innerhalb der ersten 300 Kilometer Gewaltbremsungen oder Schockbremsungen
möglichst zu vermeiden.

Für eine optimale Anpassung der beiden Reibeflächen von Bremsscheibe und Bremsbelag durch eine schrittweise Erwärmung ist ein moderates Einfahren ohne Wärmeschock notwendig.

Werden diese Einfahrhinweise nicht beachtet und es treten Schäden am Produkt auf, werden Dritte geschädigt oder kommen zu Schaden, übernimmt die Otto Zimmermann GmbH keine Gewährleistung.
Das gilt auch, wenn Schäden oder Mängel auftreten, die durch eine intensive Nutzung oder durch individuelles
Fahrverhalten sowie durch zweckentfremdeten Einsatz verursacht wurden.


12. Was ist die Formula Z Bremsscheibe?

Die Formula Z Bremsscheibe ist eine Verbund-Bremsscheibe, auch Compound-Bremsscheibe genannt.
Im Unterschied zu einer Vollguss-Bremsscheibe sind hier der Reibring aus Grauguss und der Topf aus Aluminium-Legierung über Stahlstifte miteinander verbunden. Daraus ergibt sich eine schwimmend gelagerte Konstruktion,
welche im betriebswarmen Zustand das Schirmen des Reibringes erheblich verringert.
Bei thermischen Belastungen kann sich der Reibring frei ausdehnen, so beispielsweise bei mehreren hintereinander ausgeführten Bremsungen oder bei Bremsvorgängen aus einer hohen Geschwindigkeit heraus.

Durch die Verwendung einer Aluminium-Legierung beim Topf wird am Fahrzeug die ungefederte Masse
erheblich verringert.


13. Was ist bei einer Reklamation zu beachten?

Beim Gussvorgang und beim Bearbeiten können an den Bremsscheiben versteckte Mängel auftreten. Diese können auch trotz einer qualitativ hoch entwickelten Produktion nicht immer erkannt werden. Sollte es zu Reklamationen durch den
Kunden kommen, sind diese nur über den Händler, bei dem das Produkt gekauft wurde, abzuwickeln.

Da es sich bei Garantiefällen um "Rechte aus dem Kaufvertrag" handelt, wird um Verständnis gebeten,
dass diese Fälle auch nur durch den Händler als Vertragspartner angenommen werden können.
Der Händler setzt sich dann mit der Otto Zimmermann GmbH zur entsprechenden Klärung in Verbindung.


14. Kommt "High Carbon" zum Einsatz?

Bei der Otto Zimmermann GmbH werden die Bremsscheiben aus einem adäquaten Werkstoff der entsprechenden Original-Ersatzteile hergestellt. In der Regel wird Grauguss mit Lamellengraphit in verschiedenen Qualitäten verwendet. Der Einsatz hochgekohlter Werkstoffe, auch "High Carbon" genannt, ist seit jeher selbstverständlich.


15. Ist die Laufrichtung von Sportbremsscheiben gebunden?

Die Otto Zimmermann GmbH stellt Sportbremsscheiben mit ungebundener Laufrichtung her. Gegenläufige Bohrbilder sind teilweise fertigungstechnisch vorgegeben, beispielsweise bei den Bremsscheiben mit gebogenen Rippen.
In der Regel haben die gegenläufigen Bremsscheiben rechts und links keine technischen Auswirkungen.
Aufgrund von designtechnischen Belangen werden richtungsgebundene Bremsscheiben nur in wenigen
spezialisierten Anwendungen benötigt.